Mein ja zum Leben

Mein Ja zum Leben

 

In den ersten Lebenswochen fühlt sich das Neugeborene weder von seiner Mutter noch von seiner Umgebung getrennt. Es befindet sich in einer unterscheidungslosen Einheit.

Freud nannte diese Erfahrung „Das ozeanische Gefühl“.

 

In dieser Einheit atmen wir in unseren gesamten Körper, denn es gibt noch keine Grenzen. Wir sind zutiefst mit der inneren und kosmischen Weisheit verbunden wie über eine feine silberne Nabelschnur.

 

Doch je mehr wir ins Leben kommen, also uns in die Familie und die Gesellschaft einfügen, verlernen wir diese Verbindung zu spüren und nur in lichten, vielleicht spirituellen Momenten oder auch Erlebnissen von größter Unsicherheit bekommen wir kleine Einblicke in diese Größe der allumfassenden Einheit.

 

Die meiste Zeit jedoch häufen wir immer mehr destruktive Erinnerungen an. Wir übernehmen Glaubenssätze, von unserer Herkunftsfamilie sowie dem Kollektiven Feld (Medien und Nachrichten). Programmierungen wie Scham, Schuld, Angst, Verwirrung, Erwartungen, Überzeugungen, Konzepte wie etwas zu sein hat, Wut, Schmerz, Angst, Verlassen fühlen…die wir im Laufe unseres Lebens in uns gespeichert haben, steuern fortan unbewusst unser Leben.

 

Diese alten verankerten Glaubenssätze blockieren unsere Energie Zentren, (Chakras) und verhindern den Vitalen Fluss des Lebens. Diese Energie oder auch intensiven Emotionen, die seit vielen Jahren unterdrückt und aufgestaut sind, machen uns unfrei und lassen uns leiden. Dadurch haben wir oft das Gefühl abgelehnt und nicht geliebt zu sein. Wir lehnen unsere Familie und unsere gesamte Existenz ab.

 

Wenn jedoch die jeweiligen Zentren wieder aktiviert sind, werden die Energien all dieser aufgestauten Emotionen wieder frei und überfluten unser irdisches und mentales Bewusstsein. Gesundheit, Lebendigkeit, Liebe und Freude ist die Ernte, wenn die tiefen Emotionen des Herzens den Körper wieder durchströmen.

 

Wir können wieder lernen die innere Weisheit zu entfalten um in Selbstbestimmung und Würde zu leben. Innere Ressourcen die darauf warten wieder aktiviert und angenommen zu werden, unterstützen uns darin. Mit diesen Ressourcen und mit der Kraft und dem Mut für inneren Wachstum können wir mit alten Erfahrungen in Frieden kommen um neue Kraft und Lebendigkeit ins Leben lieben. Sensible Wahrnehmungen wie Glück, Fülle und innere Balance haben wieder Raum und zeigen sich in allem was uns begegnet. Dies gibt ein tiefes Ja zum Leben, der eigenen Kraft und Lebensenergie sowie einer tiefen Hingabe und Präsenz zu unserer Lebenslust.

 

„Der Ausdruck und die Verwirklichung des gesamten Kosmos sind in unseren Körpern zu finden.“

 

 

Goldene Schlüssel für ein befreites Sein:

 

Atmung-Atemvolumen

 

Präsenz-Bewusstsein im Jetzt

 

Authentisch sein

 

Den Weg der Mitte leben

 

Ehrlich sein

 

Hingabe-Kontrolle aufgeben

 

Alte Konzepte befreien

 

Innere Beobachter aktivieren

 

Vergebung, Dankbarkeit

 

 

Mit was und wem wir in Beziehung sind:

 

MIR SELBST – Meine Geschichte

 

Menschen – Geliebte/r, Familie, Freunde

 

Arbeit - Job

 

Geld – Erfolg - Misserfolg

 

Natur – Elemente

 

Erde - Universum

 

Tiere -Pflanzen

 

Gott – Göttin -  Höheres Selbst

 

Körper – Sexualität - Kraft

 

Materielle Welt – Gegenstände

 

Altlasten – Müll

 

Quelle – Licht – Innerer Kristall

 

 

Was uns oft im Weg steht:

 

Schuld, Scham, Schock

 

Angst

 

Lüge, Dumpfheit, Ignoranz

 

Stolz

 

Mangel

 

Macht, Anmaßung

 

Wut, Hass

 

Trauer

 

Betrug

 

Zynismus

 

Ego, Gier - ich will haben

 

Neurotische Liebe

 

 

Was hilft:

 

Gewahr Sein, Annehmen, Bewusstheit, Lachen, Licht, Akzeptanz, Dankbarkeit!

 

 

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Sexualität und Ekstase

Sexualität und Ekstase

 

Der erste Schritt zur sexuellen Freiheit hin besteht darin, die Einstellung zum Sex zu verändern. Denn eine andere Perspektive eröffnet dem Körper ganz neue Erfahrungen und gibt ihm Raum sich auszudrücken.

 

Dies geschieht u.a. mit einer besonderen Form der Atmung in den Bauch, sowie des gesamten Beckenraumes. Durch die vermehrte Energie die bei dieser Atmung entsteht, wird der gesamte Unterleib beweglicher, wacher und lebendiger. Durch schmerzhafte Erlebnisse und Erfahrungen in der Vergangenheit haben wir vielleicht aufgehört tief in das Becken zu atmen.

Im Becken und den Genitalien sind oft Verdichtungen und Spannungen von Angst, Scham und Verletzung gespeichert, deshalb wird meist der gesamte „untere“ Körperbereich ganz aus dem Leben verbannt, übergangen oder auch ignoriert.

 

Vielleicht wird die Sexualität abgelehnt, oder sie fühlt sich wie taub und nicht vorhanden an. Manchmal wird auch durch eine gewisse Überreizung der genitale Bereich völlig überbetont um sich spüren zu können.

 

Durch eine tiefe Präsenz sowie dem Gewahrsein von liebender und absichtsfreier Zuwendung können wieder Ausdehnung und Weite in diese Regionen des Körpers fließen.

 

Bei den meisten Formen der Sexualität wird der intimste Bereich, nämlich Joni(Vagina) und Lingam(Penis) nicht wirklich beachtet oder gesehen.

 

Wir leben und konzentrieren uns auf alte, oder kollektive programmierte Überzeugungen und Verhaltensmuster.

Nämlich viel Reibung und Stimulation ist gleich Orgasmus. Es wird mit Vorstellungen, Bildern, Fantasien „gearbeitet“ und wir wünschen uns vielleicht immer bessere und andere Liebhaber/innen, aber das was uns wirklich erfüllt, ist nachhaltig und nicht mit Druck erlebbar.

 

Sensibilität statt Sensation - mit Präsenz und liebevollem Gewahrsein das unschuldige, freie Wesen zu fühlen das wir immer schon sind, kann uns zu einer lebendigen, vibrierenden Öffnung für die Liebe führen.

Wie wäre es eine neue unabhängige Sexualität zu erfahren, nämlich die Selbstannahme und die Liebe zu unserem Körper, sowie eine Wertschätzung zu dem ganzen Sein?

Das ist wahre Ekstase und wird sie so gelebt, spiegelt sie sich auch im außen. Dadurch ziehen wir Partner/innen an, mit denen wir diese Gefühle teilen und vermehren, statt zu ge-brauchen oder zu er-warten.

In der gegenseitigen Wertschätzung von Mann und Frau, sowie das Anerkennen, dass wir bewusste ganzheitliche, sexuelle Wesen sind, erfahren wir mehr und mehr, dass es ein natürliches, uns geschenktes Empfinden ist, ein ekstatisches freies Geschöpf zu sein.

 

Ekstase ist ein ebenso natürlicher Zustand wie Schlafen oder Atmen. Sie ist unser Geburtsrecht. Wir werden als Kinder ekstatisch geboren und empfinden die Welt als einen Ort voller Wunder. Wir sind nicht getrennt von den Dingen, sondern intuitiv und zutiefst mit allem verbunden, was uns umgibt.                                                       

 

Zitat von Margot Anand

 

 

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Wie Beziehung gelingt, oder Begegnungen in Wahrheit.

Wie Beziehung gelingt, oder Begegnungen in Wahrheit.

Wenn wir jemanden begegnen und wir uns auf diesen Menschen beziehen, ist immer der Wunsch nach Einheit enthalten. Jedoch Beziehungen finden nicht nur in Partnerschaften statt, sondern überall ist die Matrix des Einsseins angelegt. So leben wir mit allem was ist in Beziehung. Emotionen, Gefühle, Menschen, Tieren, Bäumen, Pflanzen, der Erde sowie dem ganzen Universum, doch meistens geschieht dies unbewusst.

 

Indem wir beginnen zu Erwachen und Aufhören gegen menschliche Dynamiken zu kämpfen, tauchen wir mehr und mehr in den Raum von Vergebung ein. Dies bringt uns in Kontakt mit dem eigenen Gewahrsein sowie der bedingungslosen Liebe zu uns selbst. In dieser Präsenz zu sein, schenkt einen freien Zugang zu unserer Ur- Information, von reiner bedingungslosen Liebe die Frieden in jeder Beziehung erfahren lässt.

 

Bei Begegnungen von Mann und Frauen, so wie wir sie seit ewigen Zeiten kennen, verlieben sich zwei Menschen ineinander dadurch werden bei beiden durch blitzschnelle Vibrationen und Schwingungen ganz bestimmte, lebensgeschichtlich erworbene Beziehungsrelevanzen mobilisiert und verknüpft. Es entsteht ein gemeinsames Unbewusstes innerhalb dieser Beziehungsstruktur, die weitgehend schon festgelegt ist, bevor sich die Partner überhaupt sehen.

 

Die Liebe ist eine mächtige Kraft. Wenn wir mit ihrer Starke nicht umgehen können, rutschen wir ganz schnell in Konflikte und Co-Abhängigkeit. Dabei suchen wir die Schuld am Scheitern einer Beziehung gerne beim anderen oder in den äußeren Umständen.

Unbewusst rutschen wir von der Erwachsenen Ebene auf die Ebene des inneren Kindes, (dies kann im Bauchraum wahrgenommen werden), dort sind oft ur-alte Verletzungen gespeichert, Erfahrungen die schmerzhaft, taub, unerträglich und als einengend wahrgenommen werden.

 

Eigenschaften des verletzten inneren Kindes sind Scham, Schuld und Schock. Es ist oft bedürftig und einsam. Gerade in Beziehungen werden diese inneren Kinder wieder aktiviert, wir suchen uns eine/n Partner/in für unser inneres Kind. Wir wollen geliebt, beschützt und wertgeschätzt werden. Aber vor allem suchen wir Liebe, Vertrauen und Sicherheit im Gegenüber. Je tiefer wir lieben, desto mehr erwarten wir vom anderen, dass er uns unsere Bedürfnisse erfüllt. Wir verändern, manipulieren und kontrollieren um unsere Bedürfnisse erfüllt zu bekommen, sowie aus Angst verlassen zu werden.

 

Wenn ich jedoch jemanden fragen würde ob er oder sie in Beziehung Kontrolle ausübt, würde wahrscheinlich keiner zustimmen.

Die Kunst in einer erfüllten Partnerschaft ist, in Balance zu sein mit einer lebendigen Sexualität, darin die Bindung nicht zu verlieren und auch die eigene Autonomie zu leben. Unsere Beziehungen sind hierzu ein fantastischer Katalysator für beispielloses Wachstum und Kreativitat in unserem Leben.

 

Doch wie lebe ich eine befreite Sexualitat in meiner Beziehung und wie kann ich in dieser Verbindung ich Selbst sein, meine Spontaneitat und Lebendigkeit leben, kraftvoll im Leben stehen und selbstverantwortlich ja sagen, zu allem was mir begegnet?

 

Befreit lieben heißt, die allumfassende Liebe, das Vertrauen, die vermeintliche Sicherheit aus sich Selbst zu schöpfen, sich dem eigenen inneren Wachstum hinzugeben, authentisch, und transparent zu leben. Dies ist der Weg zuruck zur ursprunglichen Quelle, zur Urzelle des Wesens.

 

Wenn wir uns wirklich engagiert dieser Selbsterkenntnis widmen, braucht das Universum keine Katastrophen einzusetzen, um uns wachzurütteln.

 

Befreit Lieben unterstützt dich in dieser Selbst-Erkennung, nämlich bewusster in Begegnungen zu gehen und der Liebe in dir selbst wieder mehr gewahr zu sein. Anderen, dir und dem Leben zu vertrauen und damit beseelte und nährende Beziehungen zu leben. Jetzt können selbst belastende Erlebnisse als Chance fur Wachstum erlebt werden und die bedingungslose Liebe, die in allem fließt hat wieder ihren ureigenen Raum und strahlt in dein gesamtes Leben und durchdringt alles was dich umgibt.

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